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Albträume / Alpträume / Angstträume
Albträume bezeichnen umgangssprachlich besonders aufwühlende und zumeist als bedrohlich wahrgenommene Angstträume.
Bei
Kindern sind sie sehr häufig, aber auch bei Erwachsenen können
Albträume als Reaktion auf unverarbeitete Stresssituationen oder
traumatische Ereignisse auftreten, manchmal sogar erst oder wieder
Jahre nach dem zugrunde liegenden Erlebnis.
In
Albträumen drücken sich in symbolisch-bildhafter Form Ängste aus, die
im Wachzustand unterschwellig auch vorhanden sind, dort aber besser
verdrängt bzw. kompensiert werden können. Da diese regulierende
Ressource des Verstandes im Schlaf ausgeschaltet ist, werdenAngstträume als besonders bedrohlich erlebt. Meistens sorgt das Gehirn
aber dafür, dass der Träumende aufwacht und sich beruhigt. Für Kinder
ist das schwieriger, da sie noch nicht gut zwischen Traum und
Wacherleben unterscheiden können.
Therapie
Ob
Albträume psychologisch behandlungsbedürftig sind und welche
therapeutische Strategie im Umgang mit ihnen dann einzuschlagen ist
richtet sich nach den Ursachen. Häufig auftauchende oder in derselben
Art immer wiederkehrende Albträume lassen auf unverarbeitete Konflikte
schließen, u. U. auch in Zusammenhang mit posttraumatischen
Belastungsstörungen. Hier ist natürlich eine therapeutische Hilfe
angezeigt.
Neben
explorativen Gesprächen geben zumeist Tagtraumtechniken, die mit erinnerten
Teilen eines Albtraumes beginnen, Aufschluss über den
psychologischen Hintergrund. Nicht selten führt allein die bewusste
Konfrontation mit den Traumgestalten im Rahmen der Tagtraumtechnik
bereits zu einer allmählichen konstruktiven Wandlung der Trauminhalte
und schließlich zu einem Verschwinden der Albträume.
Da
sie leichter erreichbar sind und therapeutisch besser begleitet werden
können, sind aus meiner Sicht Tagtraumtechniken wie die
Imaginationstherapie geeigneter als die Verwendung sogenannter
Klarträume = luzider Träume.

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