Burnout - Erschöpfungsdepression

Zum Schlafen zu wach, zum Wachsein zu müde?

Sie möchten einfach nur zur Ruhe kommen, Zeit für sich haben und abschalten, können es aber nicht realisieren. Abschalten und Entspannen funktioniert nicht, weil die Gedanken sich im Kreise drehen:

Was ist noch alles zu erledigen? Warum fühle ich mich so gereizt? Wieso bin ich in letzter Zeit so unkonzentriert? ...

Es sind aber nicht nur die Gedanken, sondern vor allem die Gefühle, die Ihnen zusetzen, diese innere Unruhe, diese Anspannung bei gleichzeitiger Erschöpfung, die Hilflosigkeit angesichts eines Berges von Belastungen, ...

Ihren Alltag mit Schwung zu bewältigen, dazu fehlt Ihnen die Kraft, weil Sie sich nicht ausreichend entspannen und regenerieren können. Der Schlaf ist aber nicht tief und erholsam genug, um für die nötige Regeneration zu sorgen.

Aus diesem Teufelskreis müssen Sie raus!

Sie sind nicht richtig krank, aber auch nicht wirklich gesund. Vielleicht zeigen allerdings auch schon erste Symptome des Körpers, dass es so auf Dauer nicht weiter gehen sollte.

 

Symptome:

  • Gefühl der Überforderung
  • Reizbarkeit, emotionales Überreagieren
  • Unfähigkeit zum Entspannen und Abschalten
  • verminderte Schlafqualität bei gleichzeitiger Müdigkeit
  • Antriebsschwäche, Entscheidungsschwäche
  • Konzentrations- und Gedächtnisstörungen

 

häufig, aber nicht immer:

  • Phasen der Deprimiertheit
  • Kopfschmerzen, Rückenschmerzen ohne klare körperliche Ursache
  • Herzrasen
  • Magenbeschwerden
  • sexuelle Lustlosigkeit, sexuelle Funktionsstörungen

 

Burnout entsteht aus einem inneren Konflikt zwischen den verschiedenen Bewusstseinsebenen. Während das Wachbewusstsein Leistung und Pflichterfüllung einfordert, entzieht sich das Unterbewusstsein diesem Leistungsanspruch (manchmal aus gutem Grund) und stellt über den Organismus keine ausreichende Energie zur Verfügung. Ergebnis ist ein immer krasser werdender Gegensatz zwischen Anforderung und innerer Motivation und damit ein Teufelskreis, der schließlich auf den Zusammenbruch zusteuert.

Das Erschöpfungssyndrom (burnout) trifft bei weitem nicht nur Berufstätige, sondern mindestens ebenso häufig Mütter oder Angehörige pflegebedürftiger Menschen, die sich in ihrer Pflichterfüllung allein gelassen fühlen und nie so richtig abschalten können.

Hilfe

Burnout ist etwas Anderes und Nachhaltigeres als Stress und lässt sich mit den herkömmlichen Entspannungstechniken wie z. B. Progressive Muskelentspannung nach Jacobson zumeist nicht wirkungsvoll regulieren. Die von mir durchgeführte Imaginationstherapie hat sich im klinischen Rahmen in vielen Jahren sehr bewährt, vor allem, wenn es auch darum geht, individuelle Muster der Stressverarbeitung aufzudecken und zu verändern.